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Die Zofen

von Jean Genet
aus dem Französischen von Gerhard Hock
mit Stefanie Elias, Alice Schneider und Veronika Zellner
Regie: Andreas Paul Seidl

Wenn das eigene Dasein nur in der Ohnmacht existiert, wird das Rollenspiel zur Überlebensstrategie:
Zwei Zofen schlüpfen abwechselnd in die Rolle ihrer Herrin – in einem Teufelskreis aus Hass und Bewunderung gegenüber ihrer „Gnädigen Frau“ flüchten sie in eine gefährliche Phantasiewelt, in der sie die Machtverhältnisse rituell umkehren. Neid, Zuneigung und Missgunst verschmelzen zu einer toxischen Symbiose und entpuppen sich als notwendiges Ventil für ein tiefsitzendes Bedürfnis nach menschlicher Anerkennung und der Sehnsucht, endlich gleichwertig zu sein. Die Bühne wird zum Resonanzraum dafür, wie viel Selbstdarstellung und Machtstreben in unserem eigenen täglichen Rollenspiel stecken.

immer Dienstag bis Samstag
1. Mai spielfrei
Beginn 19:30

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23. April

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25. April

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