Mittwoch, 19. September 2018 / 20:00 Uhr

GASTSPIEL - WIENDRAMA präsentiert:

FEUERSALAMANDER 451

frei nach Ray Bradburys Roman „Fahrenheit 451“ von BERND WATZKA

Es spielen: Régis Mainka, Boris Popovic, Sophie Resch

Regie: Valentin Werner
Produktionsleitung/Live-Regie: Stefan Pfeffer
Regie-Assistenz: Hanna Fenzl
Kostüm: Sophie Marie Frauscher
Video: Tobias Zarfl
Foto: Nela Pichl
Gesamtproduktion: WIENDRAMA
Gefördert von den Kulturkommissionen der Bezirke

Die Bücher brennen wieder – vorläufig nur auf der Theaterbühne: Bernd Watzkas neues Stück FEUERSALAMANDER 451, frei nach Ray Bradburys Roman „Fahrenheit 451“, spielt in einem totalitären Staat, der Bücher verbietet.

Die Gesellschaft wird vom politischen System unmündig gehalten, Massenmedien vertreiben Langeweile und kulturelle Trostlosigkeit. Selbstständiges Denken gilt als gefährlich, da es zu Ungleichheit unter den Menschen und antisozialem Verhalten führe – und so die Ordnung destabilisiere. Bücher seien dabei das Hauptübel für schädliches, nicht-konformes Denken und Handeln. Bücher aufzuspüren und zu verbrennen ist Aufgabe der Feuersalamander, eine vom brutalen Hauptmann (Régis Mainka) angeführte Sondereinheit des Regimes. Alles geht gut, bis einer der Salamander, Montag (Boris Popovic), von der jungen Träumerin Clara (Sophie Resch) wachgerüttelt wird und zu zweifeln beginnt.

Eintritt: € 17,-- / € 12,--
Tickets: Abendkassa oder Reservierung unter wiendramachelloat


PREMIERE: Dienstag, 16. Oktober 2018 / 20:00 Uhr

WOLFGANG BORCHERT

Nachts schlafen die Ratten doch

Borcherts berühmteste Erzählungen
dramatisiert von E. Bail und F. Holy

mit Anna Dangel, Christine Renhardt, Erwin Bail, Claudio Falvay und Rafael Witak

Regie: Fritz Holy
Assistenz und Technik: Andrea Schwent
Bühne: Erwin Bail

Borcherts Schrei galt den Toten, sein Zorn den Überlebenden, die sich mit der
Patina geschichtlicher Wohlgefälligkeit umkleideten. Zwei Jahre nur blieben
ihm zum Schreiben. Und er schrieb in diesen beiden Jahren im Wettlauf mit
dem Tod.

Diese Erzählungen, meisterhaft, kühl und knapp, machen Borchert zu einem
der bedeutendsten Dichter.

Gleichgültig, ob Borcherts Schrei immer wieder nutzlos verhallt – wer noch
Verantwortung in sich trägt muss ihn unermüdlich stets aufs neue
wiederholen: „SAG NEIN!"

Gespielt wird bis 3. November 2018
jeweils Dienstag bis Samstag um 20 Uhr


Kassa an Spieltagen ab 18 Uhr.

Nähere Auskunft unter:
Erwin Bail: 0664/9082363
Fritz Holy: 0676/5402631

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